Martin-Luther-King-Gesamtschule

Als erste Gesamtschule in Dortmund bekamen wir im  Oktober 1997 die Auszeichnung "Schule Ohne Rassismus" verliehen. Sensibilisierung der Schüler und Schülerinnen gegen Gewalt im weitesten Sinne und für ein bewusstes, aktives friedliches Miteinander ist ein zentraler Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit.

In einer Unterschriftenaktion können alle Schüler und Schülerinnen der Klassen 5 und 6 ihre Zustimmung zu den (vereinfachten) Regeln für eine Schule ohne Rassismus bekunden.


Regeln für eine Schule ohne Rassismus

Wir Schüler/innen, Lehrer/innen und Mitarbeiter/innen dieser Schule sagen NEIN zu Rassismus. Alle Menschen sind gleich viel wert. Wir wollen nicht, dass Menschen ohne irgendeinen Grund misstrauisch oder ungerecht behandelt und verachtet werden, einzig und allein:

weil sie anders aussehen,

weil sie aus einem anderen Land stammen,

weil sie einen anderen Gaumen haben,

weil sie zum anderen Geschlecht gehören,

weil sie sich sexuell zu Menschen ihres eigenen Geschlechts hingezogen fühlen,

weil sie behindert sind,

weil sie arm sind

ODER

weil sie obdachlos sind.

Wir verpflichten uns, alle Formen und Äußerungen, die andere Menschen beleidigen, verletzen und verächtlich machen, zu vermeiden und zu verhindern.

Wir als Schulgemeinschaft wollen aktiv allen solchen Aussagen, Bemerkungen, Beschimpfungen, Vorurteilen und Handlungen entgegentreten. Wir werden uns mit den Gründen und Folgen von Vorurteilen auseinandersetzen, weil Vorurteile leicht für wahr gehalten werden oder durch häufige Wiederholung schließlich geglaubt werden.

Wir werden im Unterricht, durch Feste und andere Veranstaltungen dazu beitragen, dass wir uns und andere Menschen besser verstehen lernen, um Hass und Gewalt zu bekämpfen.

Wir arbeiten dazu mit anderen Schulen ohne Rassismus zusammen und unterstützen Schulen, die eine Schule ohne Rassismus werden wollen.

Wir als Schulgemeinschaft werden uns gegen alle Gruppen und Parteien wehren, die menschenverachtende Ideen und Ziele bei uns verbreiten wollen.

Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich. Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Herkunft, seiner Sprache, seiner Heimat, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauung benachteiligt oder bevorzugt werden (Grundgesetz Art. 3).

Wir in unserer Schule veranstalten jedes Jahr am 28. Oktober einen Projekttag gegen Gewalt und Rassismus.

Wir verpflichten uns alle dabei mitzuhelfen.Wir arbeiten als Schule ohne Rassismus mit den anderen Schulen der Bewegung „Schule ohne Rassismus“ im In- und Ausland zusammen.

Wir alle bemühen uns jeden Tag, durch unser eigenes Verhalten dazu beizutragen, dass unsere Schule das Ziel „Schule ohne Rassismus“ zu sein immer mehr verwirklicht.


Folgende Schulen sind ebenfalls zu 'Schulen Ohne Rassismus' ernannt worden:

Hauptschule Husen

Froebelschule

Leibnitz-Gymnasium

Immanuel-Kant-Gymnasium

Käthe-Kollwitz-Gesamtschule Lünen

Käthe-Kollwitz-Gymnasium

Max-Born-Realschule

Steinbrink-Grundschule

 

Der Arbeitskreis "Schule Ohne Rassismus in Dortmund & Lünen" ist ein Projekt der

Kontaktstelle Evangelische Jugend

im Kirchenkreis Dortmund-Nordost

In der Liethe 75

44329 Dortmund

fon (0231) 9238200

fax (0231) 9238202